Talente forschen: Wo Zukunft aus Neugier entsteht
„Forschung kennt definitiv keine (Länder-)Grenzen“
(Lisa Thy Martin, Eleonorenschule, Darmstadt)
Im Zuge des 40. ZFC-Erfinderlabors zum Thema „Hochleistungsmaterialien“ hatte Lisa Thy Martin die Möglichkeit, innerhalb des fünftägigen Programm zu grünem Wasserstoff für die Energiewende zu forschen. Dabei beschäftigte sie sich im Fachbereich der Materialwissenschaften mit nanostrukturierten
Nickeloxid-Katalysatoren, die helfen sollen, die Herstellung des nachhaltigen Energieträgers kostengünstiger und effizienter zu gestalten.
„Es war richtig faszinierend, die großen Anlagen und die vielfältige Ausstattung zu sehen. Für jedes Verfahren gab es spezielle Maschinen“, erklärte die Schülerin. Sie führte in den Einrichtungen der TU Darmstadt zahlreiche Experimente und Messungen durch, die ihr aus dem schulischen Alltag so nicht bekannt oder üblich waren. Besonders die Arbeit an der XPS (Röntgen-Photoelektronenspektroskopie) habe ihr dabei gut gefallen.
„Auch war ich total beeindruckt, wie viele Menschen aus dem internationalen Raum, sowohl Männer als auch Frauen, zusammen und miteinander in einem Labor gearbeitet haben“, so Lisa weiter. „Auf Englisch konnte sich dann jeder mit jedem im Team unterhalten, man hat sich gegenseitig auch viel unterstützt. Und verbunden hat all diese Menschen die Forschung.“